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Das IDZ Berlin zeigt mit der Ausstellung "Universal Design: Unsere Zukunft gestalten" Konzepte und Produkte zur generationengerechten Gestaltung.
Die interaktive Ausstellung zeigt über 50 Produkte und Konzepte zum Thema Universal Design. Die ausgewählten Exponate verdeutlichen, wie Universal Design und Deisgn für Alle generationenübergreifend die Lebensqualität verbessern kann. In ihrem modularen Aufbau bietet die Ausstellung eine Wanderung durch Küche, Badezimmer und Wohnzimmer, und präsentiert die Bereiche Hobby und Garten. Zusätzlich werden Ideen und Konzepte aus den Bereichen Öffentlicher Raum und Transport ausgestellt. Die Produkte laden zum Ausprobieren ein, die Konzepte Universal Design und Deisgn für Alle werden erlebbar. Die Ausstellung verdeutlicht, dass Design sich nicht nur neuen technologischen Entwicklungen, sondern auch sozialen Veränderungen stellen muss. Gutes Design reagiert auf die Anforderungen der Märkte und hat Verbraucherinnen und Verbraucher und ihre Bedürfnisse im Blick.

Die Wanderausstellung wird bis zum 09. Januar 2009 im IDZ zu sehen sein und in den Jahren 2009 und 2010 weitere Stationen ansteuern. Eine Begleitpublikation greift das Thema inhaltlich auf, acht prominente Autoren aus den Bereichen Design, Kultur und Forschung haben Beiträge verfasst, darunter auch Dr. Peter Neumann.
Die Ausstellung wurde am 12.11.08 mit Reden von Ursula von der Leyen (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Pete Kercher (EIDD-Design for All Europe) und Dr. Peter Neumann (EDAD) eröffnet.

Ausstellungsort Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Reinhardtstraße 52
10117 Berlin

Ausstellungsdauer 13. November 2008 bis 9. Januar 2009
Montags bis Freitags, 10.00 bis 18.00 Uhr
http://www.idz.de/de/sites/1407.html



Dieser Herbst ist europaweit geprägt von Tagungen und Konferenzen zum Thema Barrierefreiheit, Design für Alle und Barrierefreier Tourismus für Alle. Einen Überblick finden Sie in der Rubrik "Events/Veranstaltungen"



Titelbild des ECA für VerwaltungenDas neue "Europäische Konzept für Zugänglichkeit (ECA) für Verwaltungen" wurde auf der "b_free Kongressmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle" in Augsburg vorgestellt. Das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und die Fürst Donnersmarck-Stiftung haben den Leitfaden mit Unterstützung von Partnern aus vier Ländern herausgegeben. Verfasst wurde das Handbuch von Francesc Aragall, Peter Neumann und Silvio Sagramola - mit Unterstützung der EuCAN-Mitglieder.

Das Handbuch zeigt die vielfältigen Facetten von Zugänglichkeit an zahlreichen Fallbeispielen aus Europa und Israel auf. Von den Beispielen führt der Leitfaden zu Einführung und Umsetzung von Design für Alle-Ansätzen durch öffentliche Verwaltungen.

"Die Herstellung der Barrierefreiheit ist ein dynamischer Prozess, der schrittweise unter dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vollzogen wird und noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird", so Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Die Broschüre gibt Handreichungen für Verwaltungen auf allen Ebenen und kann so den Prozess beschleunigen. Hier geht's zum ECA für Verwaltungen.



Autoren der Studie mit TB HinskenIm Rahmen der BMWi-Konferenz "Barrierefreier Tourismus für Alle in Deutschland - Trends und Perspektiven" wurde am 11.9.2008 die neue Studie "Barrierefreier Tourismus für Alle in Deutschland - Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung" vorgestellt, die vom Institut für Geographie der WWU Münster und der Project M GmbH erarbeitet wurde.

Die Studie belegt, dass Barrierefreiheit in den vergangenen Jahren im Deutschlandtourismus wesentlich an Bedeutung gewonnen hat. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels stellen sich die touristischen Entscheidungs- und Leistungsträger dieser Herausforderung in immer stärkerem Maße.

„Allerdings“, so Dr. Peter Neumann, Projektmanager der Studie, „fehlt es noch an einer flächendeckenden nachhaltigen strategischen Planung und der sich daraus ableitenden, konkreten operativen Umsetzung der Angebotsgestaltung und des Vertriebs entlang der gesamten touristischen Servicekette.“

Deshalb hob der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken hervor, dass Urlaub und Reisen für alle zum normalen Alltag gehören sollten und ein wichtiger Faktor für eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind. "Barrierefreiheit ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal für den Deutschlandtourismus. Die Bundesregierung wird sich auch weiterhin für vielfältige Maßnahmen einsetzen, die die Entwicklung eines barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland unterstützen", so Hinsken.

Die Studie und weitere Informationen sind hier abrufbar: www.bmwi.de.



BMWI-KonferenzUnter dem Motto "Barrierefreier Tourismus für Alle in Deutschland - Trends und Perspektiven" findet am 11. September 2008 von 11 bis 16 Uhr im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin eine bundesweite Konferenz zum barrierefreien Tourismus für Alle statt. Im Rahmen der Konferenz wird u.a. die neue Studie "Barrierefreier Tourismus für Alle - Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung" vorgestellt, die durch das Institut für Geographie der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und der Project M GmbH, Berlin erarbeitet wurde.

Verschiedene Dokumente dieser Konferenz stehen im Internet des BMWi zum Herunterladen bereit:

1.       die Studie "Barrierefreier Tourismus für Alle in Deutschland -
Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung"

2.       das Schlusswort von Herrn Ernst Hinsken, MdB , Beauftragter der
Bundesregierung für Tourismus, das er auf der Konferenz gehalten hat, unter

3.       die Pressemitteilung des BMWi über die Konferenz

 4.       eine Fotoreihe von der Konferenz

Falls Sie an einem Bezug der Studie "Barrierefreier Tourismus für Alle
in Deutschland - Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung"
interessiert sind, können Sie Ihre Bestellung unter
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen.html online
absenden. Die Studie wird Ihnen kostenlos zugeschickt.

Fragen und Anmeldungen richten Sie bitte an peter.neumann(at)uni-muenster.de.



Die b_free KongressMesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle" findet vom 24.-27. September 2008 in der Messe Augsburg statt. Im Rahmen des Kongresses und Fachforums moderiert Dr. Peter Neumann zwei Fachforen zum Thema Design für Alle und ein Forum zum Thema "Barrierefreier Tourismus für Alle in Deutschland".  mehr Informationen hier...



Foto: AG Barrierefreie Reiseziele in DeutschlandAuf ihrem konstituierendem Treffen auf Langeoog vom 29. Mai bis 01. Juni 2008 setzte die "Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland" ihre Schwerpunkte auf die  Bereiche Strukturen, Qualitätsentwicklung, Kooperationen und Vermarktung. 
Die Arbeitsgemeinschaft wurde auf der ITB 2008 in Berlin gegründet. Gründungsmitglieder sind die Reisegebiete Eifel, Erfurt, Fränkisches Seenland, Langeoog, Ruppiner Land und die Sächsische Schweiz. Ziele der Kooperation sind die nachhaltige Förderung des Barrierefreien Tourismus in Deutschland, der ständiger Erfahrungsaustausch sowie die gemeinsame deutschlandweite und internationale Vermarktung.
Dr. Peter Neumann und Jan Schiefer (PROJECT M) moderieren den weiteren Entwicklungsprozess sowie die konkrete Projekt- und Marketingplanung der AG. 
Die Arbeitsgemeinschaft ist Folge einer der Handlungsempfehlungen der neuen Studie zum Thema Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im Barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland vom Institut für Geographie der Universität Münster und PROJECT M, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI). Die Studie wird am 11. September 2008 im Rahmen einer Konferenz im BMWI in Berlin vorgestellt und veröffentlicht.



Logo BundesadlerDie Bundesinitiative "Wirtschaftsfaktor Alter" soll die Entwicklung neuer für alle Generationen attraktiver Produkte und Dienstleistungen beschleunigen. Neue Produkte und Dienstleistungen müssen zukünftig sowohl den ästhetischen als auch funktionalen Anforderungen entsprechen, insbesondere eine unkomplizierte Bedienung ermöglichen, und gemäß der Idee eines „Design für alle“ möglichst universell für die verschiedenen Altersgruppen verwendbar sein.

Vom Austausch der Wirtschafts-, Senioren- und Verbraucherverbände unter dem Dach der Jahresende 2010 terminierten Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" profitieren alle. Ältere Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten einen Kanal, über den sie ihre Wünsche und Probleme im alltäglichen Umgang mit Produkten und Dienstleistungen zielgerichtet an Hersteller und Handel weitergeben können.

Unternehmen haben die Chance, die eingebrachten Kompetenzen und Erfahrungen älterer Menschen in ihre Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse einzubeziehen und damit das Risiko von Fehlinvestitionen deutlich zu mindern.

Infos: [PDF] Eckpunkte zur Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter"
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/wirtschaftsfaktor-alter,property=pdf,rwb=true.pdf
(151,7 KB)



Auf der ITB 2008 wurde in Anwesenheit des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Ernst Hinsken MdB, die AG Barrierefreie Reiseziele in Deutschland gegründet. Gründungsmitglieder sind die Reisegebiete Eifel, Erfurt, Fränkisches Seenland, Langeoog, Ruppiner Land und die Sächsische Schweiz. Diese Kooperation dient der nachhaltigen Förderung des barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland.



Logo: ITBDer Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus Ernst Hinsken eröffnete am 06. März 2008 auf der ITB 2008 eine Konferenz zum Barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland. Er hob hervor, dass barrierefreier Tourismus ein wichtiges Kriterium für die Qualität einer Destination ist. Nicht nur die Tatsache, dass immer mehr behinderte Menschen durch Reisen eine größere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erreichen, sondern auch der demographische Wandel machen barrierefreie Angebote immer wichtiger.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert eine Studie des Instituts für Geographie der Universität Münster und der PROJECTM M GmbH, die die Erfolgsfaktoren für barrierefreien Tourismus analysiert und Maßnahmen für dessen Qualitätssteigerung herausarbeitet.
Der Tourismusbeauftragte appellierte an Regierungen, Verwaltungen und Unternehmen, die wirtschaftlichen Impulse des Barrierefreien Tourismus für Alle zu nutzen und entsprechende Angebote zu entwickeln. "Wir brauchen Menschen, die mit Initiative und Engagement vorangehen, die das Thema Barrierefreiheit ernst nehmen und die beharrlich daran arbeiten, andere Menschen für dieses Thema zu gewinnen", so der Tourismusbeauftragte. Er versicherte, dem barrierefreien Tourismus weiterhin großes Augenmerk zu widmen und in geeigneter Weise zu unterstützen. Der Tourismusbeauftragte begrüßte, dass sechs Modellregionen Deutschlands eine Arbeitsgemeinschaft "Barrierefreie Reiseziele in Deutschland" gegründet haben. Die Kooperationsvereinbarung wurde im Beisein des Tourismusbeauftragten unterzeichnet.
Dieser Arbeitsgruppe wird ein großes Gewicht beigemessen. So stellte Helmut Etschenberg, Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH am Rande der Tagung fest: "Wir versprechen uns aus dieser Zusammenarbeit nachhaltige Impulse für die Entwicklung des Barrierefreien Reisen in der gesamten Region Eifel-Ardennen“.
Mit mehr als 200 Teilnehmern, darunter auch Gäste aus Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Spanien, war die Tagung sehr gut besucht. Im Herbst 2008 wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine weitere Konferenz zum barrierefreien Tourismus ausrichten.



Logo: ITBAuf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus Ernst Hinsken, MdB, findet am 6. März 2008 im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse Berlin - ITB 2008 in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im ICC, ICC LOUNGE, eine Konferenz zum Thema "Barrierefreier Tourismus für Alle" statt. Im Verlaufe dieser Veranstaltung werden die ersten Ergebnisse der Grundlagenstudie "Analyse von Erfolgsfaktoren und Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland" vorgestellt sowie eine AG Barrierefreie Reiseziele in Deutschland gegründet. Die Studie wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vom Institut für Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Zusammenarbeit mit der PROJECT M GmbH aus Berlin erarbeitet. Damit wird die Arbeit der im Jahre 2003 im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellten Studie "Ökonomische Impulse eines barrierefreien Tourismus für Alle" fortgesetzt und somit ein weiterer Schritt unternommen, um die Teilhabe von Menschen Mobilitäts- oder Aktivitätseinschränkungen am Tourismus zu unterstützen. Weitere Details und das Programm erhalten Sie über die E-Mail-Adresse peter.neumann(at)uni-muenster.de. Den Einladungsflyer finden Sie hier.



Titelbild: vierviertelDas Thema Design für Alle ist Thema der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins "vierViertel" der Allianz deutscher Designer AGD. 
Dazu ein Auszug aus dem Editoral:
"Ein Thema, das jeden angeht: DESIGN FÜR ALLE. Deutsche Designer sind herausgefordert. Wollen wir im internationalen Vergleich Schritt halten, müssen wir Tempo machen. Diese Ausgabe schafft Überblick aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die vergangenen Wochen haben unsere Sinne geschärft. In der Vorbereitung dieses Themas hat das Redaktionsquartett ungeahnte Grenzen überschritten. Christina Sahr wanderte mit Dr. Peter Neumann und Francesc Aragall auf barrierefreien Pfaden bis ins ferne Japan. Juliane Zielonka eroberte in deutschen Landen barrierearme Online-Welten. Boris Buchholz vertiefte sich in generationenübergreifend gut lesbares Print-Design. Und ich war froh und erleichtert, einem Alterssimulationsanzug unbeschadet entschlüpfen zu dürfen. Unsere Eindrücke, Erkenntnisse und die vielfältigen anregenden Informationen möchten wir mit Ihnen teilen.

Eines ist sicher: DESIGN FÜR ALLE geht über das Verständnis von Barrierefreiheit bei weitem hinaus. Während Barrierefreiheit sich in Deutschland hauptsächlich auf die gleichberechtigte Integration behinderter Menschen bezog und gern im Kontext mit Architektur und Städtebau genannt wurde (und wird), bezieht sich DESIGN FÜR ALLE auf die menschliche Vielfalt."

In den drei Kapiteln "Erfahrungen für Alle", "Empfehlungen für Alle" und "Funktionen für Alle" spiegelt sich diese Vielfalt wieder.  "vierViertel" lebt von der Melange aus Praxisbeispielen und praktischen Hinweisen, von der Mischung aus Theorie und Praxis. Wer "vierViertel" liest, gewinnt einen guten Überblick über den Status Quo in Sachen "Design für Alle". Was könnte ein Magazin mehr leisten? "vierViertel" kann bezogen werden bei der Allianz deutscher Designer, info@agd.de, Telefon (0531) 1 67 57. Eine komplette pdf-Datei von "vierViertel" steht im Pressebereich unter www.agd.de zu Ihrer Verfügung bzw. kann unter info@design-fuer-alle.de angefordert werden [5,5 MB].

Mehr dazu unter: http://www.agd.de/agd2viertelmagazin0.html

  


Titelbild AAG 38Unter dem Titel „Von Barrierefreiheit zum Design für Alle – Erfahrungen aus Forschung und Praxis“ ist Band 38 der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie erschienen, der gemeinsam mit dem Europäischen Instituts Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) entstanden ist. Auf rund 190 Seiten gibt dieser Band die Erfahrungen aus Forschung und Praxis hinsichtlich der Weiterentwicklung des Konzepts der Barrierefreiheit zu einem Design für Alle seit dem Jahr 2003 wider.


Die Publikation ist zum Preis von 15 EURO (plus Umsatzsteuer und Versand) zu bestellen bei NeumannConsult. Den konkreten Inhalt des Bandes finden Sie hier.


Flagge der Städte und Gemeinden für AlleDie „Design for All Foundation“ (Sitz in Barcelona) hat mit der Unterstützung vieler internationaler Organisationen das Projekt „Flagge der Städte und Gemeinden für Alle“ ins Leben gerufen, um europaweit diejenigen Städten und Gemeinden ein innovatives Marketinginstrument an die Hand zu geben, die sich dem Design für Alle verschrieben haben. Mit der Verleihung dieser internationalen Auszeichnung würdigt die Design for All Foundation das Engagement der teilnehmenden Städte und Gemeinden zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen in ihrer Kommune. Zugleich erhalten die kommunalen Leistungsträger durch die Stiftung Unterstützung und Beratung bei der Realisierung von weiteren Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit. Mehr Informationen gibt es bei NeumannConsult, dem deutschlandweiten Repräsentaten der Design for All Foundation. Englischsprachige Informationen gibt es im Internet auf der
Seite der Foundation unter www.designforall.org/en/dfa/bandera.html


Die sechste Veranstaltung im grenzüberschreitenden Projekt "Euregio for
All" beschäftigt sich mit den Aspekten "Freizeit und Tourismus"
Das Projekt "Euregion for All" ist eine überregionaler Initiative
zwischen Nordrhein-Westfalen, Belgisch und Niederländisch Limburg,
Lüttich, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Rheinland-Pfalz
und Luxemburg. Als eine die Ländergrenzen überschreitende Initiative
richtet es sich darauf, die aktive Teilhabe behinderter Menschen am
gesellschaftlichen Leben in der Region Maas-Rhein zu fördern und weiter
zu verbessern.
Am 29. November 2007 findet in diesem Rahmen im Dienstgebäude des
Kreises Aachen, (Zollernstraße, 52070 Aachen) in der Zeit von 10:00 Uhr
bis 13:00 Uhr die sechste Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen statt.
Nachdem in früheren Runden ausführlich über Teilhabe aller sowie den
daraus resultierenden Ansprüchen zu den Stichworten "Arbeit",
"Mobilität" und "Wohnen" besprochen wurden, steht jetzt der Aspekt
"Freizeit und Tourismus" auf der Tagesordnung des Erfahrungsaustausches
im Workshop. Der Erfahrungsaustausch zu diesem Schwerpunkt wird mit
einem Vortrag von Dr. Peter Neumann (NeumannConsult Münster) zum Thema
"Neue Marktchancen durch Barrierefreiheit" eröffnet.
Mehr Information zum Projekt "Euregion for All" gibt es auf der Website
des Projektes (http://www.euregioforall.org/). Rückfragen zur
Veranstaltung und Anmeldungen können an das Versorgungsamt Aachen
(Telefon 0241 5107150 oder per E-Mail an Ulrich Sachs
(Ulrich.Sachs@vamt-ac.nrw.de) gerichtet werden.  


Unter dem Titel "b_free Fachmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle" wird vom 24. bis 27. September 2008 in der Messe Ausburg erstmals in Deutschland eine Fachmesse zum Thema Barrierefreiheit und Design für Alle stattfinden.
Der private Messeveranstalter AFAG (Nürnberg) konnte dafür den Sozialverband VdK Bayern sowie Kompetenzpartner wie z.B. das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland (EDAD e.V.), das Institut für barrierefreie Gestaltung und Mobilität- IbGM, den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), das Institut Wohnen im Alter e.V. (IWiA) sowie den AT-Fachverlag und die Zeitschrift "barrierefrei" gewinnen.
Ziel der Fachmesse b_free ist die repräsentative, ganzheitliche Abbildung des Marktes rund um das Thema "barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle", wie sie in dieser Vollständigkeit und Komplexität bislang nicht existiert. http://www.fachmesse-b-free.de/


Anlässlich des Designtags NRW 2007 unter dem Motto „Design für Alle“, 
der am 12. Oktober in Essen stattfand, vereinbarten das Europäische 
Institut Design für Alle in Deutschland (EDAD) und die Allianz 
deutscher Designer (AGD) eine engere Zusammenarbeit. Ziel der 
Kooperation ist es, das Thema „Design für Alle“ in der öffentlichen 
Wahrnehmung zu stärken. Beide Verbände betonen, dass „Design für 
Alle“ kurzfristig in Aus- und Weiterbildung eingebunden werden muss.

„Die hohe Teilnehmerzahl und die intensiven Diskussionen im Rahmen 
des Designtags NRW belegen, dass ‚Design für Alle’ noch ein 
Nachholthema für Designer und Planer in Deutschland ist“, so Dr. 
Aladdin Jokhosha, Vorsitzender der AGD. Gerade vor dem Hintergrund 
der Globalisierung und des demographischen Wandels gelte es, die 
unternehmerischen Möglichkeiten eines „Designs für Alle“ 
herauszustellen. Gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik 
müssten nachhaltige Ansätze gefunden werden, wie „Design für Alle“ 
Eingang in deutsche Unternehmensstrategien finden könne.

Dr. Peter Neumann, Vorsitzender von EDAD betont, dass im Sinne des 
„Design für Alle“ die gebaute Umwelt sowie Produkte und 
Dienstleistungen so gestaltet sein sollen, dass sie sich nicht 
diskriminierend auswirken, sondern sicher, gesund, funktional, leicht 
verständlich, ästhetisch und nachhaltig sind. „Das führt zu 
Wettbewerbsvorteilen, da der potenzielle Nutzerkreis vergrößert wird 
und so mehr Wachstum und Beschäftigung erzielt wird“, so Neumann.

AGD und EDAD rufen gemeinsam dazu auf, das Thema „Design für Alle“ 
auf die Tagesordnung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu 
nehmen. „‚Design für Alle’ muss schnellstens zum Aus- und 
Weiterbildungsthema werden“, fordert Jokhosha. „Wenn das nicht 
geschieht, verspielt Deutschland leichtfertig seine 
Konkurrenzfähigkeit“, befürchtet Neumann.

In Europa erfährt das Thema nicht nur durch den demographischen 
Wandel, sondern auch durch die neuen EU-Richtlinien über die Reform 
des öffentlichen Vergaberechts eine stetig wachsende Bedeutung. 
International, und vor allem in Japan, hat man sich schon längst des 
Themas angenommen und für den europäischen Markt attraktive Produkte 
entwickelt.

Nun sind umso mehr die deutschen Designer und Planer gefragt. Aladdin 
Jokhosha und Peter Neumann: „In Deutschland herrscht noch eine weit 
verbreitete Voreingenommenheit und Unwissenheit bezüglich ‚Design für 
Alle’. Hier soll die Kooperation von AGD und EDAD einiges bewirken.“

Boris Buchholz
AGD Pressesprecher
Tel.: 030.84 41 91 80
presse(at)agd.de

Dr. Peter Neumann
EDAD Vorsitzender
Tel.: 0251.16 25 43 0
info(at)design-fuer-alle.de


Die ZukunftsWerkStadt6 bemisst den Bedarf an einer „Stadt für alle“ neu und präsentiert gute Beispiele von Städten, die sich selbst für alle zugänglich umbauen wollen. Wie macht man aus „Design für alle“ einen Gestaltungsgrundsatz für die städtische Umwelt? Welche Barrieren gibt es auf dem politischen Weg dahin? Welche Erwartungen und Bedürfnisse haben unterschiedliche Nutzer/innen wie alte Menschen und Menschen mit Behinderungen, wie bezieht man diese ein? Im Eingangsreferat geht Dr. Peter Neumann auf das Thema "Design für alle – Was heißt das für Kommunen?" ein.
Die Tagungsunterlagen und Referate sind abrufbar unter: http://www.kommunale-info.de/


Der Designtag NRW und der 1. Deutsche Designerkongress nehmen sich des Themas Design für Alle an, wobei vor allem die unternehmerischen Möglichkeiten eines Designs für alle thematisiert werden. Unternehmer, Designer und Wissenschaftler stellen Beispiele und Ansätze vor, wie Design für alle Eingang in Unternehmensstrategien finden kann. Im Eingangsstatement berichtet Dr. Peter Neumann über die Europaweite Trends und Erfahrungen.
Am zweiten Tag lädt die Initiative Deutscher Designverbände zum 1. Deutschen Designerkongress unter dem Motto "Design für Alle" ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Einbindung von Designern in unternehmerische Prozesse und Strategien.

Weitere Infos und Anmeldungen unter: http://www.designtag2007.de/


Das European Network for Accessible Tourism organisiert in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission ihre Konferenz Tourism for All vom 21. bis 23. November 2007 in Marina d´Or bei Valencia in Spanien. Im Rahmen des Workshops “Accessible Tourism as a key factor in quality” werden Francesc Aragall (PROAsolutions Barcelona) und Dr. Peter Neumann am 21.11. einen Vortrag zum Thema "Tools to improve opportunities in Tourism for All" halten. Das komplette Programm kann hier abgerufen werden: http://www.accessibletourism.org


The RESPIRO project aims to encourage an exchange of experiences in including social and ethical requirements in procurement actions both between public and private sector purchasers and potential suppliers. One topic to be discussed is accessibility. As an expert in the field of accessibility and Design for All Peter Neumann was invited to the next board meeting on 25 September 2007 in Florence/Italy.
More info: http://www.respiro-project.eu/ 


Unter dem Thema "Turismo per tutti,qualità e accessibilità dei servizi turistici un opportunità per i clienti e operatori" findet am 28. September ein Workshop zum "Tourismus für Alle" in Cecina/Toskana statt. Die Einführung übernimmt Dr. Peter Neumann. Weitere Infos bei NeumannConsult oder unter: http://www.betaturismo.it/PDF/BETA%202007premio.pdf 


Das Kompetenzzentrum "Barrierefrei Planen und Bauen" veranstaltet im Wintersemester 2007/08 an der Technischen Universität Berlin eine Ringvorlesung zum Thema "Reisen ohne Grenzen - Barrierefreier Tourismus". Sie beginnt am 26. Oktober mit einem Vortrag von Dr. Peter Neumann zum Thema "Barrierefreier Tourismus als aufstrebende Branche".
Weitere Infos unter http://www.kompetenzzentrum-barrierefrei.de.


Im Rahmen der Tagung erläutern die Referenten das Konzept des Design for All, sprechen von den technischen und wirtschaftlichen Aspekten und stellen konkrete Beispiele aus Europa und insbesondere Italien vor. Dr. Peter Neumann spricht dabei die Einführung zum Thema "Design für Alle - Europaweite Trends und Erfahrungen". 
Termin und Ort: 2. Oktober 2007, 9.00-13.00 Uhr, Freie Universität Bozen, Sernesi Straße 1, Aula D103.
Weitere Infos unter: www.si-mo.it


Am Donnerstag, den 20. September 2007 findet in Schluchsee von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr das 2. Symposium Symposium unter dem Motto „Barrierefreier Naturpark Südschwarzwald für Alle – Beispiele aus der Praxis“ unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Wirtschaftsministers, Herrn Ernst Pfister statt.

Seit inzwischen über 2 Jahren beschäftigt sich der Naturpark Südschwarzwald intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit. Bereits innerhalb dieser kurzen Zeit konnten auf verschiedensten Ebenen Entscheidungsträger dafür sensibilisiert werden. Viel ist seitdem bereits geschehen. Durch NeumannConsult und Lorenz Tourismusberatung wurden sieben touristische Ziele auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht werden, in den entsprechenden Destinationen Schulungen und Coachings durchgeführt, verschiedene Seminare und Workshops zu diesem Thema angeboten. In einzelnen Gemeinden wurde dieses zukunftsweisende Thema offensiv aufgegriffen. In Waldkirch wird so zum Beispiel das Elztalmuseum mit einem Fahrstuhl ausgestattet. In Schluchsee wurde ein Uferweg rollstuhlgerecht ausgebaut. Derzeit wird der Zugang zu den Todtnauer Wasserfällen für Personen mit Mobilitätseinschränkungen verbessert. Auf dem Feldberg wurde am Bismarckdenkmal das Gelände terrassiert und auch für ältere Personen angenehm begehbar gestaltet. An den Landratsämtern wurden Naturpark-Infoterminals installiert, deren Bildschirm höhenverstellbar ist und an die Körpergröße angepasst werden kann. Die Reihe ließe sich weiter fortsetzen.

In dem Symposium wird über den Stand des Projektes berichtet und aufgezeigt, wo andere Regionen stehen. Einzelne Gemeinden werden ihre Aktivitäten mit konkreten Beispielen vorstellen.
Am Schluss steht schließlich die feierliche Taufe eines Bootes am Schluchsee, das unter anderem auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Taufpatin wird die aus der Fernsehserie „Die Fallers“ bekannte Schauspielerin Ursula Cantieni sein. Des weiteren werden Sportler vom Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald anwesend sein.


Am 28. und 29.6.2007 fand in Mailand unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten die diesjährige Jahreskonferenz vom EIDD Deisgn for All Europe statt.
 
Die Konferenz stand im Zeichen der Beschäftigung mit dem Thema „Tourismus für Alle“, wobei folgende Fragen erörtert wurden:
a)  Wie ist Tourismus im Jahr 2007 ausgestaltet?
b) Kümmern sich derzeitige touristische Produkte und Dienstleistungen tatsächlich um die Ansprüche und den Bedarf des sich ständig entwickelnden Marktes?
c) Entwickelt sich der Dialog zwischen Nutzen und Anbietern ausreichend, um eine entsprechende Reaktion zu garantieren?
d) Ist es möglich, Zugänglichkeit von touristischen Dienstleistungen zu messen?
 
Ausgehend von der Übersicht zu Italien als touristisches Reiseziel und seinen Herausforderungen für die Zukunft beschäftigte sich die Tagung mit mehreren Schwerpunkten. So nahmen Fragen der Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit im Tourismus einen breiten Raum in der Debatte ein. Über das Gespräch zu Pro und Contra eines Labeling für Zugänglichkeit führte die EIDD-Jahreskonferenz schließlich zu den Ansprüchen eines Designs für Alle im Tourismus.
 
Die EIDD-Jahreskonferenz hat am letzten Tagungstag eine „Charta von Mailand“ zum Thema „Tourismus für Alle“ verabschiedet. Darin wird hervorgehoben, dass mit dem Design für Alle die Bedingungen dafür geschaffen werden können, dass jeder Mensch am Tourismus und an Freizeitbeschäftigungen teilnehmen kann.
Weitere Infos unter: www.design-for-all.org


Gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium führt das Institut für Geographie der Universität Münster führt zur Zeit eine Studie zum Stand des barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland durch. Ziel der Studie ist es, Chancen und Hemmnisse eines barrierefreien Tourismus für Alle zu analysieren und die Qualität barrierefreier touristischer Produkte zu verbessern. Zu diesem Zweck finden unter anderem in 6 ausgewählten Regionen Deutschlands, die sich besonders dem Thema widmen, detaillierte Untersuchungen statt. So wird in jeder der Regionen auch eine Gesprächsrunden mit Touristen stattfinden.
In einem etwa zweistündigen Gruppengespräch sollen Gäste der Urlaubsregionen zu Wort kommen und über ihre Erfahrungen zum Thema barrierefreier Tourismus berichten. Hierfür werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die an den nachfolgenden Terminen vor Ort in den Tourismusregionen sind und an den Gesprächsrunden teilnehmen möchten. Die nächsten Orte und Termine sind:

Erfurt
17. Juli

Fränkisches Seenland
19. Juli

Eifel
23.7.2007



Für Anmeldungen und nähere Informationen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Peter Neumann
Institut für Geographie
Robert-Koch-Str. 26
48149 Münster
Tel: 0251/1625431
Fax: 0251/1625434
e-mail: peter.neumann(at)uni-muenster.de  



Die diesjährige Jahrestagung vom EIDD - Design for All Europe findet unter dem Motto "Tourism for All" am 28./29.6.07 in Mailand/Italien statt. Hauptthemen sind: 
a) The evolution of tourism and the economic impact of tourism
b) Italy as a tourist destination. 
c) Conference tourism is today’s boom industry in the travel sector.
d) The three legs of sustainability in tourism: environmental, social, economic. 
e) Benchmarking in Tourism Services: the pros and cons of accessibility labelling.
f) Design for All in Tourism in Theory and Practice.

Im Themenkomplex "The three legs of sustainability in tourism" spricht Peter Neumann zum Thema "Putting sustainable tourism on the business agenda". Weitere Infos und Anmeldeformular unter: www.design-for-all.org



Tagung des IBFT am 26.4.07 zum Thema Barrierefreier Tages-, Kurzzeit- und Städtetourismus - Chancen - Voraussetzungen - Erfahrungen in Salzburg.

Donnerstag 26. April 2007
9:15 - 17:00
Hotel Heffterhof
Maria-Cebotari-Strasse 1-7
5020 Salzburg

Programm:
Eröffnung der Tagung durch Herrn Bürgermeister-Stv. DI Harald Preuner Einleitende Worte von Herrn Mag. Dr. Marcus Strasser, Stellvertretender Leiter der Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Referate:  
- Herr Dipl.Geogr. Dr. Peter Neumann, Inhaber von NeumannConsult: "Barrierefreier Städtetourismus -Theorie und Praxis"
- Frau Dr.in Carmen Hildebrandt, Tourismus GmbH Erfurt: "Barrierefreier Tourismus in Erfurt"
- Frau Mag.a Barbara Wedenig, C.A.R.E /Atempo Graz: "Das Projekt C.A.R.E" (Accessible Cities of European Regions)
- Frau Alexandra Piringer in Vertretung von Herrn Dr. Christian Piller Tourismus Salzburg GmbH "Barrierefreier Tourismus in Salzburg"
- Herr Prok. Ing. Mag. Albert Waldhör, Leiter der LINZ LINIEN GmbH und Betriebsleiter für Straßenbahn und Autobus: "Umsetzungsmaßnahmen zum Thema Barrierefreiheit bei den LINZ AG - Innovationen und Ausblicke"
- Frau Kornelia Götzinger, viel gereiste Rollstuhlfahrerin, Behindertenaktivistin, Behindertenbeauftragte der Universität Wien (derzeit in Bildungskarenz): "Reisen - ein Erfahrungsbericht"
- Herr Dkfm. Joachim Bartels-Eß, Hotelier und Kommunaler Behindertenbeauftragter Markt Oberstdorf/Landkreis Oberallgäu: "Tourismus für alle - Bericht vom Prozess und der Idee"
- Herr DI Ernst Birnmeyer, Landwirtschaftsdirektor (LD) am Amt für Landwirtschaft und Forsten Weißenburg i. Bay., langjähriger Leiter der Beratungsstelle Mittelfränkisches Seengebiet: "Barrierefreies Fränkisches Seenland"
Präsentationen:
- Mag.a Britta Wagner, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs sowie Manuela Mauthner, Selbstbestimmt Leben Initiative OÖ - Frau Dr.in Angelika Laburda, Projektleiterin IBFT: "Entwicklung des Projektes IBFT und die Zusammenarbeit mit europeforall.com"
- Herr Peter Heinemann, Geschäftsleiter im ÖHTB
Weitere Infos unter: http://www.ibft.at/de/doc/Salzburg


Die Forschungsdokumentation der Studie "Mobilitätssicherung älterer Menschen im Straßenverkehr" ist erschienen. Die Studie wurde gemeinsam von NeumannConsult und dem Lehr- und Forschungsgebiet Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik der Universität Wuppertal sowie der Forschungsstelle Mensch-Verkehr am Institut ASER e. V. (Wuppertal) bearbeitet. Auftraggeber war die Eugen-Otto-Butz-Stiftung (Hilden). Weitere Informationen zur Veröffentlichung unter: www.butz-stiftung.de


Die von den drei EU-Projekte DIADA, EU.FOR.ME und EQUAL-Fairway am Rande der Internationalen Tourismusbörse am 10. März 2007 ausgerichtete internationale Tagung zum Thema Aus- und Weiterbildung im barrierefreien Tourismus für Alle hat sehr großen Anklang gefunden.
Die Tagung hatte sich die Aufgabe gestellt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels deutlich zu machen, dass ein barrierefreier Tourismus für Alle nach neuen Produkten und Dienstleistungsangeboten mit speziellem Fachwissen sowohl bei Leistungs- und Entscheidungsträgern als auch bei Personal verlangt. Dies erfordert auf der einen Seite, so wurde mehrfach hervorgehoben, neue Ausbildungs- und Schulungsprogramme und bietet auf der anderen Seite neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Im Verlauf der Veranstaltung wurden von der EU geförderte Projekte zum Schaffen von Ausbildungsmodulen für Fach- und Hochschulen (EU.FOR.ME) und zur Ausbildung von Barrierefreiheit - Gutachtern im e-learning - Verfahren (DIADA) vorgestellt. Außerdem wurde über ein Projekt zum Schaffen von Arbeitsplätzen durch Barrierefreiheit und für Menschen mit Behinderungen informiert (EQUAL-FAIRWAY).
Annähernd 100 Teilnehmer aus 10 verschiedenen europäischen Ländern waren vertreten. Wie eine Befragung der Teilnehmer ergab, sind fast alle Befragten der Auffassung, dass der barrierefreie Tourismus für Alle generell von sehr hoher Wichtigkeit ist und dabei die Aus- und Weiterbildung einen besonders hohen Stellenwert einnimmt.
Insofern wurde auch dieser Tagung, welche am Rande einer der größten Tourismusmessen der Welt stattfand, ein hoher Stellenwert beigemessen. Dabei wurde besonders betont, dass die Tagung von europaweiter Bedeutung und sehr hochkarätig besetzt war. Unter den Teilnehmern waren Repräsentanten der Welttourismusorganisation, der EU-Kommission und des Bundeswirtschaftsministeriums. Als Redner waren ebenso wichtige Entscheidungsträger von Sol Melia, der drittgrößten Hotelkette Europas, der schwedischen Tourismusregion Skane, des Instituts für Tourismus in Warschau, des Landestourismusverbandes Brandenburg, der Universitäten Surrey und Münster, der NeumannConsult sowie der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle NatKo e.V. vertreten
Die Partner der EU-Projekte DIADA, EU.FOR.ME und EQUAL-Fairway kamen von Organisationen aus Belgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien und dem Land Brandenburg.
Auch wenn es allgemein schwierig ist, bei einem derart umfassenden Thema nach nur einer Tagung auf wichtige Ergebnisse zu verweisen, so bleibt dennoch ein wichtiges Resultat festzuhalten: Für die nächste ITB 2008 ist bereits eine weitere Tagung zum barrierefreien Tourismus für Alle in Vorbereitung.
An diesen Themen Interessierte erhalten über die aufgeführten Websites mehr Information zu den einzelnen Projekten oder können diese vom deutschen Partner dieser Projekte, Neumann Consult, bekommen.
(hs)


Eine Studie der Universität Münster im Auftrag des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit aus dem Jahre 2003 hat eindrucksvoll die
wirtschaftliche Bedeutung des barrierefreien Tourismus in Deutschland
belegt. Um die Veränderungen des barrierefreien Tourismusmarktes seit dem
Erscheinen der ersten Studie 2003 zu untersuchen, wird nun das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Folgestudie zur
bundesweiten Analyse von Erfolgsfaktoren und Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland
finanzieren.
Das Institut für Geographie der Universität Münster wird gemeinsam mit dem
Berliner Büro Lorenz Tourismusberatung eine Bestandsanalyse in allen
deutschen Bundesländern durchführen und an ausgewählten deutschen
Urlaubsregionen exemplarisch die Erfolgsfaktoren für einen Tourismus für
Alle in Deutschland untersuchen. Neben der Analyse des Ist-Zustandes will
die Studie aktuelle Trends und Potenziale im barrierefreien Tourismus für
Alle aufzeigen sowie einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität
barrierefreier touristischer Produkte leisten. Die Ergebnisse der Studie
werden im Frühjahr 2008 vorliegen.
Rückfragen können gerichtet werden an:
Dr. Peter Neumann - Institut für Geographie - Universität Münster
Robert-Koch-Straße 26 - 48149 Münster, E-Mail: peter.neumann@uni-muenster.de


Auf der nächsten Internationalen Tourismusbörse in Berlin wird am 10.3.2007 in der ICC-Lounge von 10-12 Uhr ein internationaler Workshop zum Thema "Training Accessible Tourism for All" stattfinden.  
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels verlangt ein barrierefreier Tourismus für Alle nach neuen Produkten und Dienstleistungsangeboten mit speziellem Fachwissen sowohl bei Leistungs- und Entscheidungsträgern als auch bei Personal. Das erfordert auf der einen Seite neue Ausbildungs- und Schulungsprogramme und bietet auf der anderen Seite neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 
Auf unserer internationalen Konferenz werden unter Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums, der EU-Kommission, der Welt-Tourismusorganisation und europaweiter Fachexperten aktuelle Fragen zum Thema Schulung und Weiterbildung im barrierefreien Tourismus diskutiert und drei europaweite Schulungsprojekte vorgestellt (DIADA, EU.FOR.ME und EQUAL-FAIRWAY). 
Die Partner dieser Projekte laden Sie sehr herzlich zu der Konferenz ein, die eine interessante Gelegenheit bietet, gute Beispiele aus der Praxis kennen zu lernen, Wissen zu teilen und neue Kooperationsmöglichkeiten zu finden. Die Konferenz wird mit freundlicher Unterstützung des Landestourismusverbandes Brandenburg veranstaltet. Für die Konferenz werden keine Tagungsgebühren erhoben. Die Konferenz-Sprache ist Englisch. Die ICC-Lounge ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich.
mehr Infos dazu hier...


Der Tourismus-Workshop „Erfolgreich wirtschaften ohne Barrieren – Beherbergung & Gastronomie" behandelt das Spektrum der barrierefreien Beherbergung und Bewirtung von der architektonischen Planung über Dienstleistungen bis zur Finanzierung von Maßnahmen zur barrierefreien Gestaltung. Erfahrungen aus der Praxis am Beispiel zweier Betriebe aus der Region und Möglichkeiten zur Diskussion runden das Programm ab.
Der Workshop findet am 29.01.2007 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Erlebnishof Werder, Dorfstraße 34, in Jüterbog – Ortsteil Werder statt.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Leistungsträger aus der Dienstleistungs- und Tourismusbranche sowie an Vertreter von Verbänden, Vereinen und Kommunen.
Für Anmeldungen und weitere Informationen zum Workshop am 29.01. wenden Sie sich an Dr. Kai Pagenkopf: pagenkopf(at)neumann-consult.com oder 030- 96 61 5024.


Damit barrierefreie Angebote auch von möglichst vielen Gästen genutzt werden können, ist es notwendig, Voraussetzungen für eine barrierefreie Erreichbarkeit der Reisegebiete zu schaffen. Wie es gelingen kann, touristische Regionen für alle zugänglich zu machen, zeigt der Workshop „Mobilität – An- und Abreise barrierefrei gestalten" am 26. Februar 2007, von 14:00 bis 18:30 Uhr, im Technologiezentrum Verkehrstechnik in Hennigsdorf. Experten aus Forschung und Wirtschaft, u. a. von der Deutschen Bahn AG, Bombardier Transportation und der Wall AG, stellen erfolgreiche Beispiele für barrierefreie Verkehrssysteme und barrierefreie Stadtgestaltung vor. Den Einführungsvortrag hält Peter Neumann. Weitere Informationen: Astrid Haida, Tel. 0331 2786-163, E-Mail: haida(at)potsdam.ihk.de mehr Infos dazu hier...


Die Öffentliche Ringvorlesung "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle" wird gemeinsam von Universität und Fachhochschule Münster, der Handwerkskammer Münster, der Stadt Münster, dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und NeumannConsult veranstaltet und findet bis zum 7. Februar 2007 jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal des Instituts für Geographie der Universität Münster, Robert-Koch-Straße 26, 48149 Münster, statt.

Termine 2007:

10.1.2007: Kultur und Events für Alle - Das Beispiel des Jazzfestivals Moers
Reiner Michalke (künstlerischer Leiter des Moers-Festivals), Hartmut Hohmann (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband), Dr. Peter Neumann (NeumannConsult)

17.1.2007: „Design für Alle“ und gestalterische Vielfalt - ein Widerspruch? Konzepte und Produkte aus dem Handwerk
Constanze Unger (Akademie Gestaltung der Handwerkskammer Münster)

24.1.2007: Universal Design: Verpackungen für Jung und Alt
Prof. Steffen Schulz (Fachbereich Design, FH Münster)

31.1.2007: Barrierefreie Information und Kommunikation für Alle
Gernot Ahlers (webpunktdesign), Eva Emskötter (Online-Redaktion Stadt Münster), Peter Wichmann (Online-Redaktion Universität Münster)

07.2.2007: Natur für Alle – Barrierefreie Naturerlebnisse für Alle am Beispiel des Naturparks Nordeifel 
Jan Lembach (Geschäftsführer Naturpark Nordeifel e.V.)

Das vollständige Programm der Ringvorlesung ist unter der Adresse www.design-fuer-alle.de abrufbar.  


Anfang 2007 startet die Pilot-Trainingsphase des EU-Projektes DIADA, das die Entwicklung und Einführung einen neuen Trainings-Ansatzes für einen barrierefreien Tourismus für Alle zum Ziel hat. Dieser neue Schulungsansatz beschäftigt sich vor allem mit dem besonderen Bedarf an verlässlichen Informationen aus Sicht behinderter oder älterer Reisender.
In der Pilot-Trainingsphase werden Teilnehmer aus den acht beteiligten Ländern des EU-Projektes durch „E-Learning“ und Informationsaustausch zu „Barrierefrei-Auditoren“ ausgebildet. Sie finden sich dabei zu international besetzten Zweier-Teams zusammen. Diese Teams sollen sich aus jeweils einem Tourismus-Vertreter und einer behinderten Person zusammensetzen.
Im theoretischen Teil des Trainings werden die Teams mit den wichtigsten Informationen rund um den barrierefreien Tourismus vertraut gemacht. Darüber hinaus lernen sie die Methodik des richtigen Erhebens von relevanten Informationen über touristische Dienstleistungen. Im praktischen Teil lernen die Teilnehmer durch gezielten, internetbasierten Informationsaustausch, relevante und verlässliche Informationen zu ermitteln und weiter zu geben.
Dieses Training soll die Teilnehmer dazu befähigen, selbstständig ein "Barrierefrei-Audit" (Begutachtung einer touristischen Einrichtung unter Kriterien eines Tourismus für Alle zur Informationsweitergabe) durchzuführen.
Am Projekt beteiligen sich folgenden EU-Länder: Polen, Schweden, Belgien, Rumänien, Italien, Griechenland, Spanien und Deutschland. Die Projektleitung liegt bei ASM in Kutno/ Polen.
Alle, die sich für das Projekt oder für eine Teilnahme an der Trainingsmaßnahme interessieren, können sich bis zum 31. Januar 2007 per E-Mail an NeumannConsult, die Projektstelle in Deutschland wenden:diada(at)neumann-consult.com, Fax: 0251 – 16254 34


Die 4. Internationalen Verkehrstage in Wuppertal befassen sich am 26. und 27. März 2007 mit dem Thema: "Verkehrsinfrastruktur für eine alternde Gesellschaft - Wie planen wir HEUTE unser MORGEN richtig?". „Kann ich mich im hohen Alter noch sicher im Straßenverkehr bewegen?“ Das ist eine Frage, die sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger mit Blick in die Zukunft nicht ganz sorgenfrei stellen. Welchen Beitrag zu einer langen und eigenständigen Mobilität die Verkehrsraumplanung und -gestaltung leisten kann, wird auf der zweitägigen Internationalen Fachkonferenz erörtert. Am 26.3.07 referiert Dr. Peter Neumann zum Thema "Marketing für eine barrierefreie Stadt- und Verkehrsgestaltung". Weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter http://www.traffic-transport.org.


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert eine Grundlagenuntersuchung zum Thema „Analyse von Erfolgsfaktoren und Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland“. Projekträger ist das Institut für Geographie der Universität Münster, Projektmanager für die Universität Münster ist Dr. Peter Neumann.


Die Europäische Kommission hat das Jahr 2007 zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ erklärt. Entsprechend der Strategie der Kommission wird es im kommenden Jahr so in vielfältigen Formen darum gehen, für das Recht auf Chancengleichheit und Nichtdis­kriminierung sensibilisieren, die Debatte über Möglichkeiten anregen, wie die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft gestärkt werden kann, ihre Vielfalt zu würdigen und zu berücksichtigen sowie gleichzeitig so eine Gesellschaft mit stärkerem Zusammenhalt zu fördern ist.
Dem stellt sich auch die deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRG). In der soeben erschienen Ausgabe 06 - 2006 ihrer Mitgliederzeitschrift „EUROPA kommunal“ hat sie sich dem Schwerpunktthema „Bauen für Alle“ gewidmet. In sieben Artikeln erfährt der Leser darin mehr über das EU-Projekt „Bauen für Alle/Build for All“ und Vertreter des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, des Deutschen Städtetages und EDAD beschreiben ihren Standpunkt zum Thema „Bauen für Alle“. Umfangreich werden Erfahrungen und Ergebnisse bei der barrierefreien Umgestaltung in Luxemburg, Städten wie Barcelona und Münster sowie der saarländischen Gemeinde Illingen dargestellt.
Leider ist „EUROPA kommunal“ als Mitgliederzeitung in gedruckter Version nur in begrenztem Umfang bei den Mitgliedskommunen sowie in ausgewählten Universitäten und Bibliotheken verfügbar. Wer sich aber für das Thema interessiert, kann den von Dr. Rüdiger Leidner, Dr. Peter Neumann und Markus Rebstock verfassten Leitartikel des Schwerpunktthemas im Internet unter der Rubrik „Publikationen“ auf der Website des Verbandes (http://www.rgre.de/pdf/ek_6_06_Beitrag.pdf) nachlesen.


Mit über 150 Studierenden und zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland fand am 18. Oktober der Startschuss zur öffentlichen Ringvorlesung "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle" statt. Neben hochrangigen Vertretern der Veranstalter war die Referentin für Design für Alle und Chancengleichheit der Europäischen Kommission, Frau Elizabeth Straw, nach Münster gekommen und sprach zum Thema "Design for All and Equal Opportunities – New Approaches in Europe". 


Veranstaltungsreihe der Tourismusakademie Brandenburg
Die Veranstaltungsreihe "Produkte und Dienstleistungen für Alle – Erfolgreich wirtschaften ohne Barrieren" setzt sich aus unterschiedlichen Veranstaltungstypen wie Tagungen, Workshops, Foren und Fachexkursionen zusammen, die das Thema "Design für Alle" aus unterschiedlichem Blickwinkel betrachten. Im Rahmen von zwei Zukunftsforen wurden die konkreten Chancen und praxisnahen Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich Design für Alle vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen im Land Brandenburg in den Monaten Mai und Juni vorgestellt.
Aufbauend auf diesen Foren und einer Fachexkursion wird im Herbst / Winter 2006 in Kooperation mit NeumannConsult eine Workshopreihe zur erfolgreichen Service- und Produktgestaltung und Vermarktung im barrierefreien Tourismus durchgeführt. Verbunden mit der Zielvorstellung einer möglichst geschlossenen touristischen Servicekette sollen im Mittelpunkt dieser Tourismusworkshops Beispiele und praxisnahe Erfahrungen entlang der touristischen Servicekette vorgestellt und konkrete Marktchancen aufgezeigt werden.
Im Jahr 2006 werden folgende Themen behandelt:
05.10.2006: Kultur und Events für Alle (Bad Liebenwerda)
23.10.2006: Einzelhandel & Shopping (Rheinsberg) 
07.11.2006: Marketing & Information - Schwerpunkt barrierefreies Internet (Potsdam)
27.11.2006: Sport, Natur & Freizeit - Schwerpunkt Vernetzung & Kooperation (Rabenstein)

Für das Frühjahr 2007 sind zwei weitere Workshops geplant:
29.01.2007: Beherbergung und Gastronomie
19.02.2007: Mobilität und Fortbewegung vor Ort
Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite der Tourismusakademie Brandenburg und bei NeumannConsult.


Am Mittwoch, 18. Oktober, startet am Institut für Geographie der Universität Münster rechtzeitig zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 eine Ringvorlesung zum Thema "Design für Alle", die es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat. Sie ist interdisziplinär angelegt, wird von öffentlichen und privaten Trägern gemeinsam durchgeführt und als Studienleistung von Universität, Fachhochschule und Handwerkskammer anerkannt. Für die Eröffnungsveranstaltung konnte als Gastrednerin die Referentin für Design für Alle und Chancengleichheit der Europäischen Kommission, Elisabeth Straw, gewonnen werden.  
Ziel der Ringvorlesung ist es, die interessierte Öffentlichkeit und vor allem Studierende der verschiedenen Fachrichtungen für das Thema zu sensibilisieren und über aktuelle Entwicklungstendenzen zu informieren. Dazu werden Vertreter der jeweiligen Veranstalter sowie Gastredner Aspekte aus ihren aktuellen Arbeits- und Forschungsbereichen zum Thema Design für Alle vorstellen. Design für Alle ist ein zunehmend wichtiges Thema, zu dem die Hochschulen mit ihrem breiten Fächerspektrum wertvolle Beiträge liefern können. Auch für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Münster können dadurch neue Impulse und Marktchancen erschlossen werden. Dafür ist aber eine umfassende Aus- und Weiterbildung notwendig, zu der diese Ringvorlesung einen Beitrag liefern kann.  
Die Ringvorlesung "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle" wird gemeinsam von Universität und Fachhochschule Münster, der Handwerkskammer Münster, der Stadt Münster, dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und NeumannConsult durchgeführt. Sie findet vom 18. Oktober 2006 bis zum 4. Februar 2007 jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal des Instituts für Geographie der Universität Münster, Robert-Koch-Straße 26, 48149 Münster, statt.  

Termine 2006:
18.10.2006: Einführungsveranstaltung
Grußworte und Fachvortrag "Design for All and Equal Opportunities – New Approaches in Europe" von Elisabeth Straw (European Commission Brussels, DG Employment, Social Affairs and Equal Opportunities)

25.10.2006: Von ‚Barrierefreiheit’ zum ‚Design für Alle’ – Grundsätze und Prinzipien
Dr. Peter Neumann (NeumannConsult) und Doris Rüter (Behindertenbeauftragte der Stadt Münster)

8.11.2006: ‚Design für Alle’ als aktuelles Forschungsfeld in den
Humanwissenschaften
Prof. Dr. Paul Reuber (Institut für Geographie der Universität Münster)

15.11.2006: Ökonomische Effekte einer Förderung von Barrierefreiheit und Design für Alle
Matthias Peistrup (Institut für Verkehrswissenschaft, Universität Münster) 

22.11.2006: Raumwandel – Wie kann Bauen für Alle die Architektur verändern?
Prof. Johannes Schilling (Fachbereich Architektur, FH Münster)

29.11.2006: Verkehrsraumgestaltung für Alle? Anforderungen und Beispiele aus der Praxis
Markus Rebstock (FH Erfurt), Norbert Rudolph (Stadt Münster)

6.12.2006: Eine Stadt für Alle – Attraktiv Wohnen ohne Barrieren
Prof. Franz-Josef Höing (Fachbereich Architektur, FH Münster),
Thomas Skrzidlo (Stadt Münster) 

13.12.2006: Tourismus und Freizeit für Alle – Das Beispiel der Stadt Münster
Gisela Holtz (Zugvogel e.V.), Dr. Peter Neumann (NeumannConsult)

Das vollständige Programm der Ringvorlesung ist unter der Adresse www.design-fuer-alle.de abrufbar.  


Als "großen Erfolg für den barrierefreien Tourismus" bewertet der Landkreis Waldshut das Seminar "Barrierefreier Tourismus für Alle" im Rahmen der Service-Initiative Schwarzwald. Beim Seminar in Todtmoos-Strick wurden Hoteliers, Gastronomen und andere Tourismusanbieter rund um das Thema ältere und behinderte Reisende informiert und sensibilisiert.
Wie jeder andere auch möchten behinderte und ältere Menschen Erholungs- und Geschäftsreisen unternehmen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen besuchen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen, im Restaurant essen. Wie aber sieht ein Hotelbad aus, das auch Rollstuhlfahrer problemlos nutzen können? Was brauchen blinde oder gehörlose Gäste für eine reibungslose An- und Abreise? Was ist im Service und in der Kommunikation zu beachten? Wie informieren sich behinderte oder ältere Menschen über Reiseangebote? Und was ist eigentlich barrierefreies Internet? Tourismusanbietern fehlt häufig das Know-how, um qualifizierte Angebote für diese Zielgruppe entwickeln und vermarkten zu können. So entstehen Barrieren, die älteren und behinderten Menschen das Reisen erschweren oder sie gar ganz davon abhalten.
Neben vielen Grundkenntnissen für die barrierefreie Gestaltung von Angeboten konnten sich die Teilnehmer der Veranstaltung auch selbst ein Bild davon machen, mit welchen Hindernissen Rollstuhlfahrer, Schwerhörige, Blinde oder stark Sehbehinderte im Alltag zu kämpfen haben. Wer schon einmal versucht hat mit einer Testbrille, die nur noch zehn Prozent Sehvermögen zulässt, eine Speisekarte zu lesen oder in der Gaststätte ein Hinweisschild zur Toilette zu finden weiss, wie man bereits mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen könnte.
Für Landrat Tilman Bollacher kommt die vom Naturpark Südschwarzwald angestossene Initiative zum richtigen Zeitpunkt: "Der Schwarzwald und damit der Landkreis Waldshut werden langfristig von der Demografieentwicklung touristisch profitieren. Immer mehr ältere Menschen werden auch im Ruhestand mobil bleiben, gleichzeitig aber Sicherheit beispielsweise bei der ärztlichen Versorgung zu schätzen wissen und barrierefreie Angebote vermehrt nutzen. Deshalb beglückwünsche ich Gemeinden, Hoteliers und Unternehmer, die hier innovativ werden und sich engagieren", so Bollacher.
Mit dem Seminar leisteten die Veranstalter und die Beratungsunternehmen NeumannConsult aus Münster und Lorenz Tourismusberatung aus Berlin professionelle Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote in den Tourismusorten des Landkreises. "Ältere und behinderte Reisende spielen im Südschwarzwald eine zunehmende Rolle und bieten ein großes Marktpotenzial", verdeutlicht Dr. Peter Neumann, Geschäftsführer von NeumannConsult. Und Andreas Lorenz, Geschäftsführer der Lorenz Tourismusberatung ergänzt: "Behinderte Menschen würden öfter und länger verreisen, wenn es mehr passende Angebote für sie gäbe."
"Die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen uns, dass wir mit der Veranstaltung einen Nerv getroffen haben", so Klaus Nieke, Abteilungsleiter Tourismus im Landratsamt Waldshut und Initiator der Qualifizierungsmaßnahme. "Das Seminar verdient Nachahmer, die Umsatzpotenziale dieses Marktsegments sind noch lange nicht ausgeschöpft. Wir stehen erst ganz am Anfang und wünschen uns, dass das Seminar eine Initialzündung für barrierefreie Tourismusprojekte in den Kur- und Ferienorten des Landkreises Waldshut darstellt."
Informationen: Landkreis Waldshut, Tourismus, Klaus Nieke, Telefon 07751-862604, Mail: tourismus@landkreis-waldshut.de
(Pressemitteilung des Landkreises Waldshut vom 28.9.06)


Im Rahmen des deutschen Beitrags zum Präsidentenprogramm zur Fortbildung russischer Manager führt NeumannConsult im Auftrag der InWEnt gGmbH zwei Seminarreihen zu den Themenfelder Tourismus und Umweltschutz sowie Stadt- und Regionalentwicklung durch. Sie finden in der Zeit von August 2006 bis Juni 2007 in Russland statt.
"Ziel dieser Arbeit ist die branchen- und praxisorientierte Fortbildung von jungen Führungskräften aus den Regionen von Kaliningrad bis Wladiwostok. Das Fortbildungsprogramm zählt zu den bedeutendsten Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Reformen in Russland sowie der deutsch- russischen Wirtschaftsbeziehungen und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie finanziert.
Ursprünglich, so berichtet Dr. Peter Neumann gegenüber kobinet, sei das Thema "Barrierefreiheit" bei dem ersten Seminar am Baikal See kein Schwerpunktthema gewesebn. Es wurde dennoch angesprochen und, so Peter Neumann: "Wir haben dabei ein unerwartet großes Interesse von russischer Seite angetroffen." So wird z.B. gerade am Baikalsee ein Konzept für ein barrierefreies Wanderwegesystem entwickelt und umgesetzt.
Die nächsten Seminare zum Thema Tourismus werden in der nächsten Zeit in Astrachan und Twer stattfinden. Allgemein wird erwartet, dass die russischen Manager auch dort am Thema "Design und Tourismus für alle" Interesse zeigen. NeumannConsult wird sich deshalb gründlich auf eine gute und anschauliche Information einstellen, welche auch die Entwicklungen in Russland berücksichtigt." (Kobinet-Nachrichten vom 18.9.2006)

Wer mehr über diese Arbeit erfahren und aktuell informiert sein möchte, der findet auf der Website von NeumannConsult weitere Information darüber. hs


In der Antwort auf die Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Linkspartei erklärt die Bundesregierung ihre Unterstützung für eine Ausbildung im Tourismus, welche die Ansprüche eines barrierefreien Tourismus einschließt. So wird eingeschätzt, dass die Studie "Ökonomische
Impulse eines barrierefreien Tourismus für Alle" und die Seminare
"Gastfreundschaft für alle" eine Initialzündung für den barrierefreien
Tourismus in Deutschland ausgelöst haben. Zugleich wird der Eingang dieser
Erfahrungen in das Projekt EU.FOR.ME begrüßt und die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass die in diesem Projekt international entwickelten
Ausbildungsmodule Eingang in die touristische Ausbildung in Deutschland
finden. Den Wortlaut der Antwort auf diese Kleine Anfrage gibt es auf den
Internetseiten des Bundestages oder bei NeumannConsult.


Im Naturpark Südschwarzwald wird intensiv daran gearbeitet, auch
mobilitätsbehinderten Menschen einmal das besondere Gefühl erlebbar zu
machen, von hoch oben auf die Welt zu schauen. Deshalb hat sich das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) das Haus der Natur auf dem Feldberg ausgesucht, um in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald vom 11. bis 13. Oktober ein Seminar zum Thema "Tourismus für Alle - Natur barrierefrei erleben" zu veranstalten. Dabei wird auch die Studie "barrierefreier Naturpark Südschwarzwald" von NeumannConsult und Lorenz Tourismusberatung vorgestellt. Eingeladen sind touristische Anbieter und Naturverwaltungen aus ganz Deutschland, die ihre eigene Destination auch für mobilitätsbehinderte Menschen erlebbar machen wollen. Praktikern und Experten anderer Naturparks werden dann viele nützliche Tipps geben und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Weitere Auskunft zum Seminar und der Anmeldung der Teilnahme gibt im Internet unter www.dsft-berlin.de oder bei:
Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e.V.
Tempelhofer Ufer 23/24 - D-10963 Berlin
Tel. 030 23 55 19-15 / Fax: 030 23 55 19-25
E-Mail: ghartmann@dsft-berlin.de 


Im Rahmen des deutschen Beitrags zum Präsidentenprogramm zur Fortbildung russischer Manager führt NeumannConsult im Auftrag der InWEnt gGmbH von August 2006 bis Juni 2007 in Rußland zwei Seminarreihen zu den Themenfelder Tourismus und Umweltschutz sowie Stadt- und Regionalentwicklung durch. Ziel ist die branchen- und praxisorientierte Fortbildung von jungen Führungskräften aus den Regionen von Kaliningrad bis Wladiwostok. Das Fortbildungsprogramm zählt zu den bedeutendsten Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Reformen in Rußland und der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen und wird aus Mitteln des BMWi finanziert.


Nach dem erfolgreichen Abschluß der Vorstudie zum "barrierefreien Naturpark Südschwarzwald" startet nun der Naturpark Südschwarzwald e.V. eine Qualifizierungsoffensive zum barrierefreien Tourismus. Dazu werden im Sommer/Herbst 2006 an unterschiedlichen Standorten durch NeumannConsult und der Lorenz Tourismusberatung GmbH Schulungen und Face-to-Face-Coachings durchgeführt. Die ersten beiden der insgesamt sechs Seminare unter dem Motto "Gastfreundschaft für Alle" haben am 13.7.06 in Freiamt und am 14.7.06 in Feldberg stattgefunden; das nächste findet am 14.9. in Waldkirch statt. Damit findet auch das bundesweite Schulungsprojekt "Gastfreundschaft für Alle!" von NatKo und DEHOGA eine regionalbezogene Fortführung. Weitere Informationen durch NeumannConsult oder durch den Naturpark Südschwarzwald.

Ausbildungsmodule Barrierefreier Tourismus entwickelt.
Assisi (kobinet) Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsinstituten und Verbänden der Behindertenselbsthilfe aus Italien, Deutschland, Luxemburg, Schweden und Spanien haben sich in der vergangenen Woche zum Abschluss-Seminar des von der Europäischen Union geförderten Projektes "EU.FOR.ME. - Ausbildung für eine breitere Zielgruppe" in Assisi zusammengefunden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung blieb bei schönem Wetter jedoch wenig Zeit, auch Umbrien, das "grüne Herz Italiens", etwas näher kennen lernen zu können und mehr von der schönen Umgebung der schönen Stadt zu sehen.
Dafür können sich die Ergebnisse der Arbeit in diesem Projekt durchaus sehen lassen. Im Kern bestehen sie in Modulen zur Ausbildung und Schulung von Tourismusfachleuten in den wichtigsten Themen eines barrierefreien Tourismus. Diese konzentrieren sich auf das Entwickeln barrierefreier touristischer Produkte, die barrierefreie Gestaltung von Reisezielen, Techniken der Einladung von Gästen mit speziellem Bedarf sowie der in der Zeit des Aufenthalts erforderlichen Hilfen und schließlich der Förderung und wirtschaftlichen Arbeit mit barrierefreien touristischen Produkten.
Begleitet von großem Interesse italienischer Medien, wurden diese in einer ganztägigem Arbeitsberatung und einem zehnstündigem Abschluss-Seminar unter Leitung der Projektverantwortlichen Annagrazia Laura und Maria Stella Minuti vorgestellt.
Die Module basieren auf den Erfahrungen der Ausbildung und Schulung von Tourismusfachleuten zum barrierefreien Tourismus in Deutschland, Italien, Luxemburg, Schweden und Spanien. Sie wurden in Testschulungen praktisch erprobt und sind vom Umfang her variabel einsetzbar. Die Projektpartner haben sich vorgenommen, die Ergebnisse ihrer Arbeit nun Bildungseinrichtungen vorzustellen, die Mitarbeiter aller Leitungs- und Arbeitsebenen für die Tourismuswirtschaft aus-, beziehungsweise, weiterbilden.
Gelingt es, Universitäten, Hoch- und Fachschulen dafür zu interessieren und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Module in ihre Lehrtätigkeit einzubinden, dann könnte die Qualität der touristischen Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt deutlich erhöht werden, dass die Absolventen dieser Lehrgänge auf eine viel breitere Zielgruppe von Touristen eingestellt sind, als dies gegenwärtig der Fall ist. (Quelle: Smikac/Schmahl in kobinet-nachrichten.org

EU.FOR.ME – Abschlusskonferenz in Assisi 
Das EU - Projekt „EU.FOR.ME - tourist training for a wider target" hat den Auftrag, die Lücken in der Hochschulausbildung zum Thema barrierefreier Tourismus für Alle zu schließen. Zum Abschluss des Projekts fand am 16.6.2006 in Assisi eine europaweite Konferenz unter dem Titel "Eu.For.Me: Training to Quality. A real possibility in tourism for all" statt. Das Programm und das Anmeldeformular ist abrufbar unter www.euforme.net. Passend zur Abschlusskonferenz ist auch der Newsletter Nr. 4 des Jugendbeirats erschienen und im pdf-Format unter www.euforme.net/documents/ herunter zuladen.

Zukunftsforum „Design für Alle II“ am 08. Juni 2006
Architektur und Handwerk nutzbar für Alle
- Eine Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Potsdam, HWK Potsdam und der Brandenburgischen Architektenkammer -
Einhergehend mit den neuen politischen Weichenstellungen seitens der EU stellt das Zukunftsthema „Barrierefreiheit“ Architektur und Handwerk vor neue Herausforderungen. Wer gestaltend in Bau und Handwerk tätig ist, kann hier durch eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit der Thematik individuelle Chancen erkennen und nutzen.
Diese Veranstaltung war das zweite von zwei Zukunftsforen, die im Rahmen einer ganzen Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers des Landes Brandenburg zum Thema stattfinden.
Es geht darum, barrierefreie Gestaltung und Design für Alle als wesentliche Bestandteile zukünftiger Aufgabenstellungen in Architektur und Handwerk deutlich zu machen und konkrete Chancen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten für klein- und mittelständische Unternehmen zu diskutieren. Erfolgreiche Beispiele dienen dabei als Orientierung.
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Handwerksunternehmen, Architekten und Ingenieurbüros, aber auch an Vertreter von Vereinen, Verbänden und Kommunen.
Die Veranstaltung fand statt am Donnerstag, den 08. Juni 2006, 14:00 – 18:00 Uhr im Märkischen Gildehaus, Schwielowseestraße 58, 14548 Caputh. Die Moderation und das Einführungsreferat übernahm Dr. Peter Neumann. Infos unter Tel. 0331 2786-163 oder unter diesem link

Mit dem Projekt 'Euregio for all' möchten sieben Regionen und Länder der Euregio Maar-Rhein dem Ziel der Inklusion behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben grenzüberschreitend näher kommen. Wichtigste Aufgabe des grenzüberschreitenden Projektes ist die Verbesserung der Zugänglichkeit in den Städten und Gemeinden. Dies betrifft nicht nur die räumliche Zugänglichkeit zu Gebäuden und Anlagen. Damit behinderte Menschen wirklich zu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Zugang erhalten, ist eine aktive Teilhabe an Aktivitäten im kulturellen, sportlichen und touristischen Bereich, gleichberechtigter Zugang zur Bildung, Beschäftigung, beruflichen Ausbildung und Qualifizierung sowie individuell angemessene integrierte Wohnformen notwendig.
Ein wesentlicher Bestandteil von ´Euregio for all´ sind Schulungen und Seminare für Mitarbeiter und Angestellte in Gemeinden und Städten. Die letzte Veranstaltung fand am 6.6.2006 in Euskirchen zum Thema "Arbeit Freizeit und Tourismus" statt. Einer der Hauptreferenten war Dr. Peter Neumann. Eingeladen sind touristische Leistungsträger, Politiker und Unternehmer auf lokaler und regionaler Ebene.
Weiterhin wird es einen so genannten »Best Practice-Wettbewerb« geben, der die besten Gemeinden und Städte mit einem Gütesiegel auszeichnen wird. Sämtliche Wettbewerbsbeiträge, Konzepte und Maßnahmen werden in einem Katalog zusammengestellt, der dann eine Quelle für Anregungen, Ideen und konkrete Umsetzungsschritte darstellen wird. Weitere Auskunft über NeumannConsult.

Zukunftsforum „Design für Alle I“
Barrierefreie Produkte und Serviceangebote für Alle – neue Marktchancen für klein- und mittelständische Unternehmen
Die gemeinsame Veranstaltung des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer Potsdam fand statt am
Montag, dem 8. Mai 2006, 14:00 – 18:00 Uhr,
in der Industrie- und Handelskammer Potsdam, Breite Straße 2 a - c, 14467 Potsdam, Raum 372/373 (3. OG).
Diese Veranstaltung war das erste von zwei Zukunftsforen, die im Rahmen einer ganzen Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers des Landes Brandenburg zum Thema stattfinden. 
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Unternehmer aus der Dienstleistungs- und Tourismusbranche sowie an Vertreter von Verbänden, Vereinen und Kommunen. Themen waren u.a. Barrierefreies Gestalten und Design für Alle - Chance und Herausforderung für die Wirtschaft, Das Thema ‚Design für Alle’ im öffentlichen Vergabewesen, Markt der Möglichkeiten: Gute Beispiele. Die Moderation und das Einführungsreferat übernahm Dr. Peter Neumann. Infos unter Tel. 0331 2786-163 oder unter diesem link

Fokus-Runden über barrierefreien Tourismus
Für zwei sogenannte Fokus-Runden des europäischen Projekts "DIADA - Entwicklung und Einführung einer neuen Trainingsmethode für einen Tourismus für Alle" suchte NeumannConsult für den 27. und 28.4.06 noch interessierte behinderte Menschen.
NeumannConsult in Münster ist einer der Projektpartner und führte in Deutschland diese europaweit veranstalteten Fokus-Runden durch. In diesen zwei Fokus-Runden, zu denen jeweils 4 bis 5 TeilnehmerInnen eingeladen werden, soll die Situation von Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Tourismus in einem Gespräch mit den anderen Teilnehmern der Fokus-Runde ermittelt werden. Die Gesprächsrunden werden etwa 1,5 bis 2 Stunden dauern. Die anfallenden Fahrtkosten können erstattet werden. Die Termine sind am 27.04.06 (16 - 18 Uhr) und am 28.04.06 (14 Uhr - 16 Uhr).
Rückfragen unter der Rufnummer 0251 - 162 54 30, per Fax unter 0251 - 162 54 34 oder unter info(at)neumann-consult.com

Ausbildung und Innovationen im barrierefreien Tourismus für Alle
Das Hochschulnetzwerk Tourismus NRW veranstaltet im Sommersemester 2006 an der Universität Münster eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Aktuelle Probleme der Tourismusforschung“. In diesem Zusammenhang fand am 16.5.2006 von 11-13:00 Uhr ein (deutsch-englischer) Vortrag von Dr. Peter Neumann (Münster) und Dr. Stella Maria Minuti (Universität Perugia/Assisi) ein Vortrag zum Thema „Ausbildung und Innovationen im barrierefreien Tourismus für Alle – Erfahrungen aus dem EU-Projekt EU.FOR.ME“ im Institut für Geographie, Robert-Koch-Str. 26-28, 48149 Münster, Hörsaal statt. Infos auch unter www.euforme.net. Eine Pressemitteilung bei kobinet-nachrichten ist hier zu finden.

Mit Opa und Enkel in Urlaub?! Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus
Im Rahmen des 6. Maritimen Forums Niederelbe der Friedrich- Ebert- Stiftung (FES) wird am Samstag, 29.04.06 in Cuxhaven über die Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft für die Zukunftsfähigkeit der Tourismuswirtschaft diskutiert. "Die Tourismusbranche ist wie kaum eine andere Branche vielfältig und eng mit gesellschaftlichen Änderungen verwoben. Insbesondere die immer stärker ins Bewusstsein gerückte Alterung der Gesellschaft wird für einschneidende Veränderungen sorgen. Die Zukunftsfähigkeit der Tourismuswirtschaft hängt entscheidend davon ab, ob rechtzeitig relevante Entwicklungen erkannt und berücksichtigt werden. Die Zielgruppe der über 50-Jährigen wird eine immer wichtigere Rolle spielen. Damit wird die Barrierefreiheit noch mehr in den Vordergrund rücken. Eine barrierefreie Umgebung kann allen zu Gute kommen, nicht nur Älteren oder Menschen mit Behinderungen, sondern zum Beispiel auch Familien mit Kinderwagen und Reisenden mit Gepäck. Mit dieser Konferenz wollen wir Tourismusexperten, Anbietern und Nachfragern, Politikern und Unternehmern auf kommunaler und regionaler Ebene ein Podium zum intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch bieten. Es referieren (u.a.): Dr. Christoph Revermann, Büro f. Technikfolgen-Abschätzung beim Deutscher Bundestag (TAB), Dr. Peter Neumann, Neumann Consult, Münster, Dr. Carmen Hildebrandt, Tourismus GmbH Erfurt." Informationen und Anmeldungen über das Landesbüro Niedersachsen der FES, Tel. 0511-306622, Fax 0511-306133, hannover@fes.de

Barrierefreier Naturpark Südschwarzwald.
Der Naturpark Südschwarzwald beschäftigt sich seit dem Jahr 2005 mit dem Thema Barrierefreiheit. Am 25. April wird auf einem Symposium in der Stadthalle von Blumberg die von NeumannConsult und Lorenz Tourismusberatung erarbeitete Studie "Barrierefreier Naturpark Südschwarzwald" vorgestellt.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bereits heute der Übernachtungstourismus von Personen mit Mobilitätseinschränkungen im Schwarzwald ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Aufgrund der bisher nicht befriedigten Nachfrage und des demographisch bedingten Wachstums der Zielgruppe mobilitätseingeschränkter Reisender können für die Reiseregion Schwarzwald mit einem Nettoumsatzwachstum von etwa 112 Millionen Euro gerechnet werden. Mittelfristig könnten dadurch etwa 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Ferienregion Schwarzwald geschaffen werden.
In dem Symposium soll anhand von sieben exemplarisch untersuchten touristischen Sehenswürdigkeiten im Naturpark Südschwarzwald (Feldberg, Schauinsland, Orgelmuseum in Waldkirch, Landgemeinde Freiamt, Heimatmuseum Hüsli in Grafenhausen, Sauschwänzlebahn in Blumberg und Burg Rötteln in Lörrach) aufgezeigt werden, dass zunächst keine den Bedürfnissen von Gästen mit Mobilitätseinschränkungen entspricht. Doch jede Sehenswürdigkeit weise bereits heute positive Ansätze und Aspekte auf, um schon jetzt bestimmte Teilgruppen erfolgreich ansprechen zu können. Infos unter info(at)neumann-consult.com

Kompetenzzentrum in südschwedischer Provinz Skåne
In Skåne wird jetzt ein Kompetenzzentrum für Entwicklung und Förderung des barrierefreien Tourismus eingerichtet. Gründer dieses innovativen Zentrums sind die schwedische Arbeitsgemeinschaft Turism för alla in Zusammenarbeit mit der Landestourismusbehörde und Regierung der südschwedischen Provinz. Fachlich begleitet wird das Kompetenzzentrums durch NeumannConsult.
Für weitere Informationen: Turism för alla i Sverige, info@turismforalla.se,
www.turismforalla.se

Lehrauftrag an Universität Lund
Dr. Peter Neumann erhielt von der Universität Lund (Südschweden) einen Lehrauftrag am Fachbereich Servicemanagement/Tourismus.

Seminar zum Thema Tourismus für Alle auf der TUR Messe in Göteburg
Auf dem Seminar am 24.3.06 auf der größten Tourismusmesse in Skandinavien ging es u.a. um die Etablierung eines Kompetenzzentrums für barrierefreien Tourismus in Schweden und um die ökonomischen Impulse eines barrierefreien Tourismus für Alle. Referent war u.a. Dr. Peter Neumann. Das Programm kann unter http://www.turismforalla.se/nyheter/seminarieprogram-tur06.doc herunter geladen werden.

Seminar zum Thema barrierefreier Tourismus in Island
Auf Einladung des islandischen Tourismusministeriums stellte Dr. Neumann am 24.2.2006 in Reykjavik auf einem Seminar zur Entwicklung eines barrierefreien Tourismus in Island die deutsche BMWA-Studie zu den ökonomischen Impulsen eines barrierefreien Tourismus für Alle vor.

EU.FOR.ME – Newsletter vom Jugendbeirat
Bis Mitte 2006 versucht das EU - Projekt „EU.FOR.ME - tourist training for a wider target" die Lücken in der Hochschulausbildung zum Thema barrierefreier Tourismus für Alle zu schließen. Der Newsletter Nr. 3 ist im pdf-Format unter der EU.For.Me-Webseite unter http://www.euforme.net/documents/ herunter zuladen.

"Städte und Gemeinden gestalten für Alle –  Leben und Erleben ohne Barrieren" - BUILD FOR ALL Workshop am 6. April 2006 und EDAD Jahreskonferenz 2006 am 7. April 2006
Es luden ein das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD), die Stadt Münster, die Universität Münster, die Fachhochschule Münster und NeumannConsult. Die Veranstaltungen standen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Münster, Dr. Berthold Tillmann. 
Mit beiden Veranstaltungen haben die Organisatoren deutlich gemacht, dass der Ansatz des „Design für Alle“ sich in allen gesellschaftlichen Bereichen einer Kommune verwirklichen lässt und zudem ein Gebot ökonomischer Vernunft ist. Das Thema „Städte und Gemeinden gestalten für Alle“ erfährt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine wachsende Bedeutung. Dieser Wandel führt zu einer Veränderung der Anforderungen an die Gestaltung unserer Umwelt. In diesem Zusammenhang erfährt der Ansatz der Barrierefreiheit bzw. des Designs für Alle eine Schlüsselrolle sowohl in der Stadt-, Regional-, Verkehrs und Tourismusentwicklung, als auch in der Design- und Produktentwicklung.
Eine wichtige Diskussionsgrundlage für die Veranstaltungen ist die neue EU-Richtlinie über die Reform des öffentlichen Vergaberechts, die verlangt, dass bei öffentlichen Ausschreibungen im Bau-, Verkehrs- und Telekommunikationsbereich Kriterien des Design für Alle und der Zugänglichkeit für behinderte Menschen berücksichtigt werden. Diese Richtlinie sollte von allen Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, bis Ende Januar 2006 umgesetzt sein. 
Alle wichtigen Informationen sind abrufbar unter: www.design-fuer-alle.de.

 EU.FOR.ME – Newsletter vom Jugendbeirat
Bis Mitte 2006 versucht das EU - Projekt „EU.FOR.ME - tourist training for a wider target" die Lücken in der Hochschulausbildung zum Thema barrierefreier Tourismus für Alle diese Lücken zu schließen. Der Newsletter Nr. 3 ist im pdf-Format unter der EU.For.Me-Webseite unter http://www.euforme.net/documents/ herunter zuladen.

Build for All national training workshop on April 6th and EDAD Annual Conference 2006 on April 7th
The Build for All national training workshop in Münster took place in cooperation with the City of Muenster, the University of Muenster, the University of Applied Sciences of Muenster and the Europäisches Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) - with the patronage of the city’s lord mayor Dr. Berthold Tillmann.
The Build for All workshop was combined with the EDAD Annual Conference 2006 „Cities and Municipalities Built for All – Life and Experience without Barriers“ on April 7th at the same venue. With this year’s conference subject EDAD pointed out, that the concept “Design for All” can be realised in all cities and municipalities.
The Workshop and Conference Programme and all important information can be found on this website: www.design-fuer-alle.de and on www.build-for-all.net

Am 19. und 20.1.2006 fand in Erkner bei Berlin das 19. Werkstattgespräch zum Thema "Neue Forschungen zur ostdeutschen Planungsgeschichte" statt. Veranstalter war das IRS in Erkner, in Zusammenarbeit mit dem Schinkelzentrum der TU Berlin (Prof. Dr. Harald Bodenschatz). In der Sektion "Gesamtstädtische Entwicklungen" hielt Dr. Peter Neumann einen Vortrag zum Thema "Traditionslinien in der ostdeutschen Stadtentwicklung am Beispiel der kleinen Industriestadt Hennigsdorf". Weitere Informationen unter: http://www.irs-net.de

Als „Erfolg und echten Meilenstein für den barrierefreien Tourismus" bewerten die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) die Modellseminare „Gastfreundschaft für Alle!". In 30 Schulungsveranstaltungen an verschiedenen Orten in Deutschland wurden insgesamt rund 450 Hoteliers, Gastronomen und andere Tourismusanbieter rund um das Thema ältere und behinderte Reisende informiert und sensibilisiert. Mit ihrem Modellprojekt leisteten die Veranstalter und das Schulungsinstitut NeumannConsult aus Münster professionelle Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote. Die gesamte PM ist unter diesem link abrufbar.

Die ADAC Jahresgabe 2006 "Naturerlebnis Deutschland" enthält Beschreibungen, Tipps und Infos zu deutsche Nationalparks, Naturparks und Landschaftsparks sowie kompakte Informationen zur Anreise, Infostellen, touristische Hinweise und barrierefreie Angebote. Zudem enthält es Wissenswertes zu Flora und Fauna und Kurzporträts.
Für die Darstellung von ausgewählten National-, Natur- und Landschaftsparks wurden alle Einrichtungen von NeumannConsult angeschrieben und nach barrierefreien Angeboten gefragt. Im Ergebnis können bereits viele deutsche Großschutzgebiete auf erste gute Ansätze verweisen und konkrete barrierefreie Angebote benennen, von denen derzeit vor allem körperbehinderte Menschen profitieren können. Weitere Infos unter www.adac.de

NeumannConsult wird “Company Recognised by Design for All Foundation”:
The Design for All Foundation is a private, non-profit foundation, subject to effective legislation in force, of Generalitat de Catalunya, pertaining to foundations, with  autonomic, state, and international sphere of legal proceedings, having as its main purpose to develop, promote, research and broadcast the concept of Design for All to all companies and organisations, private and public enterprises, administrations, educational agents, and among designers and the professionals in general that take part in modifying the environment, products and the services.
With the Design for All principles and from the Foundation we want to achieve that any user can access, use, and understand any part of the environment with as much independence as possible, and enjoy participating in the construction of our society in all various types of activity i.e. economic, social, cultural, entertainment, and recreational.
Weitere Informationen unter: www.designforall.org

Mit dem 2. Mitteldeutschen Architektentag zum Thema "Architektur konkret: Barrierefrei – nutzbar für alle" am 3.2.2006 in Leipzig luden die Architektenkammern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Diskussion über Entwicklung und Perspektiven der Berufsgrundlagen von Architekten und eine für die Zukunft des Planen und Bauens außerordentlich bedeutsames gesellschaftliche Aufgabenstellung. Auf der Tagung, die auch als Fortbildung erkannt wurde, sprach Peter Neumann zum Thema "Barrierefreier Tourismus als Zukunftsmarkt". Die Tagung wurde begleitet von einem Architektenfest und einem zum Thema ausgerichteten Messestand. Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www3.aksachsen.org/ 

Das neuerschienene Buch "Postmoderne Freizeitstile und Freizeiträume - Neue Angebote im Tourismus" zeigt, wie Sie erfolgreich mit den Veränderungen der Tourismus- und Freizeitstile umgehen. Aus verschiedensten Blickwinkeln lernt man die grundlegenden Einflussfaktoren der postmodernen Freizeit- und Tourismusgesellschaft kennen. Die Entwicklung von Inszenierungen und künstlichen Erlebniswelten sowie die zentralen Trends Gesundheit, Wellness und Sport werden umfassend abgehandelt und für die Entwicklung neuer Angebote aufbereitet. Chancen und Risiken der postmodernen Freizeit- und Tourismusgesellschaft werden ausgelotet. Der Aufsatz von Rüdiger Leidner und Peter Neumann behandelt dabei das Thema "Chancen und Hemmnisse der barrierefreien Erschließung postmoderner Freizeiteinrichtungen und Freizeiträume in der Europäischen Union." Weitere Infos zum Buch: 364 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, kartoniert, ISBN: 3-503-09307-9, Preis: 49,95 Euro.

Die Tagungsdokumentation der Fachtagung Barrierefreies Natur- und Kulturerlebnis im April 2005 in Bad Honnef des Landschaftsverbandes Rheinland und der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW ist erschienen und enthält einen Beitrag von Peter Neumann zum Thema "Menschen mit Behinderungen als Zielgruppe des Tourismus". Der Band ist zum Preis von 5,00 Euro beim Landschaftsverband Rheinland, Umweltamt, 50663 zu erwerben.

Der Kongress "Armut und Gesundheit" fand am Freitag, 18. und Samstag, 19. November im Rathaus Schöneberg statt. An beiden Tagen bot der Kongress etwa vierzig Veranstaltungen in über 15 Themenbereichen sowie einen Markt der Möglichkeiten mit Informationsständen und Posterpräsentationen. Das Thema Barrierefreiheit wurde im Rahmen von 2 Workshops thematisiert: "Barrierefreie Stadt-Mobil im Stadtteil" (Freitag 16.15 Uhr) und "Barrierefreiheit in Wohnraum und Wohnumfeld" (Samstag, 9:30 Uhr). Im ersten Workshop sprach Dr. Peter Neumann zum Thema "Barrierefreie Stadt - Eine Stadt für Alle". www.armut-und-gesundheit.de

Der Tourismus Management Club des Studiengangs Tourismusmanagement an der Freien Universität Bozen organisierte am 14.11.2005 in Bruneck/Südtirol eine Veranstaltung zum Thema "Neue Marktchancen für Tourismusregionen und Beherbergungsbetriebe mit barrierefreien Angeboten". Als Redner waren Karl Hafele (Sporthotel Weiseespitze, Kaunertal/Österreich), Martin Telser (Koordinierungsstelle Südtirol Tourismus für alle", Meran/Südtirol) und Dr. Peter Neumann (NeumannConsult/Münster) eingeladen. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Tourismus der Autonomen Provinz Bozen statt. Weitere Infos unter tmc@unibiz.it bzw. www.tmc.suedtirol.com.

Der 1. Band der Schriftenreihe "Mobilität und Alter" der Eugen-Otto-Butz-Stiftung dokumentiert den Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu den Mobilitätsbedürfnissen und -barrieren älterer Menschen. Aus der Sicht der Psychologie, der Raum- und Siedlungsplanung und der Ingenieurwissenschaften wird der Handlungsbedarf zur Mobilitätssicherung älterer Menschen zusammengefasst. Darüber hinaus werden Lösungsansätze, aber auch noch offene Fragen vorgestellt. Ein Buchbeitrag zum Thema "Tourismus älterer Menschen" stammt von Dr. Peter Neumann und Petra Bollich (VCD). Das Buch wendet sich an Planer, Entscheidungsträger und Berater, die sich mit der Gestaltung von Verkehrs- und Mobilitätssystemen befassen. Der Buchtext steht auch als barrierefreies PDF-Dokument zur Verfügung. Echterhoff, W. (Hrsg.): Strategien zur Sicherung der Mobilität älterer Menschen. Bd. 1 der Schriftenreihe Mobilität und Alter der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Köln: TÜV-Verlag, 2005. (ISBN:3-8249-0946-4)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Eugen-Otto-Butz-Stiftung unter www.butz-stiftung.de 

Internationale Fachkonferenz „Barrierefreier Tourismus für Alle“ Die IHK Potsdam veranstaltete am 18./19. Oktober 2005 eine Fachtagung zum Thema „Barrierefreier Tourismus für Alle“ im Haus Rheinsberg. Ziel der Veranstaltung war es, anhand von Best Practice-Beispielen weitere Impulse zur Entwicklung und Erschließung dieses wachsenden Marktsegments zu geben. Insbesondere die Region Ruppiner Land wurde beispielgebend für eine Region dargestellt werden, die bereits über zahlreiche, ineinander greifende barrierefreie Angebote verfügt und diese auch professionell vermarktet. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung in der Region durch EU-geförderte Projekte und Maßnahmen, wie Innopunkt, Interreg und Equal, die einen wesentlichen Beitrag zur Profilierung der Region geleistet haben und im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wurden. Weitere erfolgreiche Beispiele aus dem In- und Ausland ergänzten das Programm und gaben den regionalen Akteuren die Möglichkeit, von anderen Regionen zu lernen. Den Einführungsvortrag und die Moderation zum Thema "Informations und Qualität im barrierefreien Tourismus in Europa" übernahm Dr. Peter Neumann.
Informationen über Frau Astrid Haida, IHK Potsdam: haida@postdam.ihk.de. Den link zur pdf der Veranstaltung finden Sie hier.

EU.FOR.ME – Newsletter vom Jugendbeirat
Bis 2006 versucht das EU - Projekt „EU.FOR.ME - tourist training for a wider target" die Lücken in der Hochschulausbildung zum Thema barrierefreier Tourismus für Alle diese Lücken zu schließen. Die Projektpartner kommen aus Italien, Spanien und Schweden, deutscher Vertreter ist das Unternehmen NeumannConsult aus Münster.
Eine Gruppe von jungen Leuten mit Behinderungen begleitet und bewertet alle Projektaktivitäten. Zudem gibt dieser Jugend-Beirat in regelmäßigen Abständen einen Newsletter heraus, in dem es z. B. Informationen über Projekte und EU-weite Aktivitäten und Initiativen für Reisende mit speziellen Bedürfnissen gibt.
In der aktuellen Ausgabe dieses Newsletters wird u. a. der im Projekt entwickelte Studiengang zum Trainer für einen (barrierefreien) Tourismus für Alle vorgestellt. Im Herbst 2005 besteht für 16 junge Leute aus ganz Europa die Möglichkeit, in einem 3-monatigen Studiengang in Assisi/Italien zu solchen Trainern ausgebildet zu werden. Dieses Kursangebot ist an junge Leute gerichtet, die Kenntnisse im Bereich Tourismus haben oder Tourismus an einer europäischen Hochschule studieren. Bewerbungen können noch bis zum 5. August erfolgen.
Der englischsprachige Newsletter ist im pdf-Format unter der EU.For.Me-Webseite unter http://www.euforme.net/documents/ herunter zuladen.

Der Tourismus im Land Brandenburg ist der Themenschwerpunkt des aktuellen BRANDaktuell 4/2005 mit einem Beitrag von
Dr. Peter Neumann unter dem Titel: Behinderte Reisende bieten ein großes Marktpotenzial. Aus- und Weiterbildung sollen qualifizierte Angebote für diese Zielgruppe erweitern. Der Artikel ist unter diesem link abrufbar.

Gemeinschaftsinitiative EQUAL gestartet

Als Teilprojekträger der Entwicklungspartnerschaft „FAIRWAY – neue Wege zu selbstbestimmtem ErwerbsLeben durch mehr Barrierefreiheit“ im Land Brandenburg ist NeumannConsult an der 2. Förderrunde der Gemeinschaftsinitiative EQUAL beteiligt, an der insgesamt 2078 Entwicklungspartnerschaften aus 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union teilnehmen. Das von NeumannConsult geleitete Teilprojekt läuft bis Ende 2007 und hat den Titel "KulturLandschaft aktiv: Neue Erwerbsmöglichkeiten durch barrierefreien Natur- und Kulturtourismus im Land Brandenburg". Das Bundeswirtschaftsministerium ist für EQUAL als Nationale Koordinierungsstelle zuständig. "Wir freuen uns auf ihre Ideen, neue Blickwinkel und Ihre Beiträge zum Abbau von Ungleichheiten und Diskriminierungen auf dem nationalen wie europäischen Arbeitsmarkt", so Dr. Michael Heister vom BMWA zum Projektstart .

EU-Weiterbildung zum Trainer für „Tourismus für Alle“ in Assisi/Italien

Im Rahmen des EU-Projektes EU.FOR.ME besteht im Herbst 2005 im Rahmen eines 3-monatigen Studiengangs in Assisi/Italien für 16 junge Leute aus ganz Europa die Möglichkeit, zu Trainern für einen (barrierefreien) Tourismus für Alle ausgebildet zu werden.
Dieses Kursangebot ist an junge Leute gerichtet, die Kenntnisse im Bereich Tourismus haben oder Tourismus an einer europäischen Hochschule studieren. Das Bewerbungsverfahren beginnt Ende Juni, das Auswahlverfahren findet in der ersten Septemberwoche statt und der Kurs startet am 12.09.2005. Sehr gute Sprachkenntnisse in Italienisch und Englisch sind Voraussetzung. Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei, eine sonstige finanzielle Unterstützung kann nicht gewährt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Dr. Peter Neumann (neumann(at)neumann-consult.com; www.euforme.net/uk/

Deutschsprachige Version des „Europäischen Konzepts für Zugänglichkeit“ (ECA) erschienen

Bei der Tagung „Kultur für alle“ im Berliner Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung wurde am 12.5.2005 die Übersetzung des „European Concept for Accessibility“ (ECA) der Öffentlichkeit vorgestellt. „Möge das ECA dazu beitragen, die Herstellung von Barrierefreiheit zu fördern und damit das Gleichstellungsgesetz weiter mit Leben zu füllen“, sagte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Denn mit dem ECA liege eine bemerkenswerte Dokumentation zur universellen Gestaltung von Gebäuden, von Infrastruktur, aber auch von Konsumprodukten vor.
Herausgeber dieser Veröffentlichung sind das Europäisches Institut Design für Alle in Deutschland e.V.(EDAD) und die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin.
In Deutschland kann man die ECA in Papierform bei der Fürst Donnersmarck-Stiftung bestellen. Sie steht zum Download bei www.fdst.de bereit.

Jahreskonferenz 2005 des European Institute for Design and Disability (EIDD) „Kultur für Alle – Culture for All“ in Berlin am 12. und 13. Mai 2005 im Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung.

Zu einer europäischen Konferenz im Bundespresseamt in Berlin unter dem Motto "Kultur für Alle" begrüßten das European Institute for Design and Disability (EIDD) und das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bildung, Wissenschaft, Kirche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie von Behindertenorganisationen und Sozialverbänden aus 12 europäischen Ländern.

Während der zweitägigen EIDD-Jahreskonferenz 2005 beschäftigten sich die Teilnehmer in drei Fokussitzungen unter anderem mit der Problematik der Zugänglichkeit zu Kulturstätten, der städtischen Umwelt und dem ÖPNV im kulturellen Zusammenhang und dem Bereich Kulturtourismus.

Die die Konferenz endete mit der Verabschiedung der Berliner Schlussakte "Kultur für Alle", in der alle europäischen und nationalen Institutionen aufgefordert wurden, sich verstärkt für die Zugänglichkeit von Kultur und Kultureinrichtungen einzusetzen.

Weitere Informationen zur Tagung sind abrufbar unter: www.design-fuer-alle.de. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an NEUMANNCONSULT.

Barrierefreier Tourismus ist der Themenschwerpunkt des aktuellen LEADERforums 1/2005 mit einem Beitrag von
Dr. Peter Neumann unter dem Titel: Barrierefreier Tourismus - der unterschätzte Wirtschaftsfaktor. Der gesamte Bericht ist als hier als pdf abrufbar.

Mehr Verlässlichkeit im barrierefreien Tourismus

Am 12. März 2005 haben DEHOGA Bundesverband, Hotelverband Deutschland und fünf anerkannte Behindertenverbände die erste bundesweite Zielvereinbarung nach dem Behindertengleichstellungsgesetz geschlossen.
Verlässliche und mit konkreten Inhalten hinterlegte Kennzeichnung barrierefreier Restaurants und insbesondere Hotels seien für behinderte Reisende eine Voraussetzung, um ihre Urlaubs- und Geschäftsreisen planen und durchführen zu können, erläuterte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, bei der Vorstellung der Zielvereinbarung.
Um die Information behinderter Gäste verlässlicher zu gestalten, wurden die Erfassung, Bewertung und Darstellung barrierefreier Angebote in Gastronomie und Hotellerie in fünf verschiedenen Kategorien standardisiert, wobei unterschiedliche Behinderungsformen berücksichtigt werden.
Die barrierefreien Angebote werden nach dem neuen Standard erstmals im Deutschen Hotelführer 2006 sowie im IHA-Hotelführer Hotels Deutschland 2006 sowie den zugehörigen Internetplattformen www.hotelguide.de und www.hotellerie.de gekennzeichnet. Zudem wird die Zielvereinbarung in die Fortbeschreibung der Deutschen Hotelklassifizierung 2005 und der „G-Klassifizierung" integriert.„Wenig aussagekräftige Bezeichnungen wie ‚behindertengerecht’  oder ‚behindertenfreundlich’ gehören damit in unseren Publikationen der Vergangenheit an“, betonte Fischer.

Einen Informationsflyer mit den Standards können Sie hier als pdf herunterladen: http://www.dehoga-berlin.de/uploads/barrierefreiheit/flyer_barrierefreiheit.pdf.
Die Standards in Textform, die Piktogramme sowie Checklisten zur Selbstüberprüfung im Betrieb können Sie auch unter http://www.dehoga-berlin.de/home/newspage_1310_mn1.html herunterladen.

Wie ein "Barrierefreies Natur- und Kulturerlebnis" aussehen kann, war Thema einer gleichnamigen Fachtagung am 21. und 22. April 2005 in Bad Honnef. Veranstalter waren der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW. Der Vortrag von Dr. Peter Neumann zum Thema "Menschen mit Behinderung als Zielgruppe des Tourismus" war dabei nur ein Punkt des Programms, das auch Beispiele aus der Praxis beinhaltetete. Infos unter http://www.lvr.de.

ITB-Workshop „Barrierefreier Tourismus für Alle - Erfolgsfaktoren am Beispiel des Landes Brandenburg“
Das Land Brandenburg hat das Ziel, durch Produktentwicklung und Kommunikation das Kundenpotenzial der mobilitätseingeschränkten Menschen anzusprechen und ihnen eine gleichberechtigte Teilnahme an den touristischen Angeboten zu ermöglichen. Es ist viel erreicht worden. Erfolgreich dazu beitragen konnte auch die über einen Zeitraum der letzten zwei Jahre laufende Qualifizierungsoffensive „Barrierefreier Tourismus für Alle im Land Brandenburg". Durch die Erhöhung der Kompetenz von touristischen Leistungsträgern gelang es, das in guten Ansätzen vorhandene barrierefreie Angebot kontinuierli